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> Artikel > Hardwaretest >Gehäuse und Zubehör > Gehäuse Seite 2/5

Lian Li verwendet ausschließlich Aluminium. Lediglich einige Montageelemente sind als Kunststoff gefertigt.
Die Bürstung des Alus fällt an der Front nicht ganz so sehr ins Auge, da sie durch eine massive Tür verdeckt wird. Die Tür lässt sich nach links öffnen. Die Scharniere können jedoch nach Belieben auch auf die andere Seite gesetzt werden. Die Tür sieht wie ein überdimensionierter Kühlkörper aus, da die Oberfläche eine grobe und recht tiefe Riffellung aufweist. An der dicksten Stelle misst die Stärke des Aluminiums stolze 5mm und sonst immer noch beachtliche 3mm. Die Stärke trägt auch zur guten Dämmung bei. Wärme wird über die Tür sicherlich eher wenig abgeleitet, da sie keinen direkten Kontakt zum Gehäuseinnern hat.
An der rechten und linken Seite der Vordertür sind Lüftungsschlitze zu finden. Über diese Öffnungen kann frische Luft durch die Vorderseite in das Gehäuse gelangen. Zudem ist seitlich auch ein Schloss installiert, welches das komplette Verschließen der Front gewährleistet.

Diese kleinen Löcher lassen das Licht der HDD- und Power-LED hindurch scheinen.
Fünf 5 1/4" Laufwerke können eingeschraubt werden. Die bereits montierten Blenden besitzen allesamt Lüftlöcher.
Die dicke Tür wird von einem Kugelsystem fest gehalten.

Wirft man einen Blick hinter die Tür kommt die wahre Vorderseite zum Vorschein, die fünf externe 5 ¼“ Laufwerksschächte zu bieten hat. Die Alublenden der Schächte sind mit zahlreichen Löchern versehen, die genug Luft ins Innere lassen sollen. Zum Schutz vor Staub verfügen die Blenden über einen auswaschbaren Staubschutz, der auf der Innenseite angebracht ist. Direkt unter den Einbauschächten sind ein großer Powerknopf und der Resetschalter untergebracht, die beide aus Aluminium gefertigt sind. Die passenden Statusleuchten sind in die rechte obere Ecke gewandert und auch bei geschlossener Tür nach außen hin sichtbar.
Im unteren Teil befinden sich wieder zahlreiche Lufteinlässe. Das gesamte Lochgitter ist mit einem Schnitt eingefasst, was optisch schon was hermacht.
Ganz oben und unten wurden zwei schwarze Metallbügel angeschraubt, die als Halterung für die Tür dienen. Durch die schwarze Farbgebung setzen sie sich sehr angenehm vom restlichen Design ab. Ist man gar kein Fan dieser Aufklappbaren Vorderseite, genügt es die Metallbügel abzuschrauben. So kann die Tür problemlos entfernt werden.

Die beiden sehr hellen LEDs (rot und blau).
Hier sitzt ein 140mm Fan und saugt Frischluft ins Innere des Gehäuses.
Die seitlich angebrachten Lüftungsschlitze lassen eine Luftzirkulation auch bei geschlossener Tür zu.

Die beiden Seitenwände bieten äußerlich keine Besonderheiten. Im Bezug auf die Materialstärke wirken sie aber wesentlich dünner als bei der alten V1000 Serie, was wir persönlich etwas schade finden. Gerade die recht dicken Materialien ließen das Gehäuse so hochwertig und edel wirken.
Erwähnenswert ist allerdings noch die Oberseite - der Deckel des Towers. Nahe der Front ist eine Anschlussleiste untergebracht, die mit einer kleinen Metallklappe verdeckt wurde. Ins Auge sticht der etwas überdimensionierte Lian Li Schriftzug, der sich direkt auf der Klappe befindet. Die Wortmarke wäre sicherlich an der Front besser aufgehoben.
Die Anschlussleiste bietet dem Nutzer vier USB 2.0 Anschlüsse sowie einen Firewire 400 und einen e-SATA Anschluss. Ein Audioeingang und -ausgang dürfen natürlich auch nicht fehlen.
Am hinteren Ende der Gehäuseoberseite sind zwei mit Blenden versehene Öffnungen zu erkennen. Die Bohrungen messen ca. die Größe eines 50 Cent Stücks. Entfernt man die Blenden können durch diese Öffnungen zwei Schläuche gelegt werden. So kann man externe Wasserkühlungen oder Radiatoren komfortabel extern verbauen, ohne selbst Löcher bohren zu müssen. Die Kanten der Löcher sind soweit begradigt und geschliffen, dass sie keine Gefahr für den Schlauch darstellen sollten.

Eine Klappe mit dem großen Lian Li Schriftzug verdeckt das I/O Panel.
Es bietet ienem vier USB, einen eSATA, einen Firewire und zwei Audioanschlüsse.
Auf der Oberseite sind zwei Löcher zum Durchführen von Schläuchen eingelassen. Optimal für externe WaKüs.

Unser Außenrundgang ist nun fast beendet lediglich die Rückseite muss noch begutachtet werden.
Hier fällt uns direkt noch ein Unterschied zur V1000 Version auf – Lian Li hat sich von der um 180° gedrehten Hardwaremontage komplett verabschiedet. Dadurch wollte man vor allem eine bessere Kühlung der Komponenten erreichen. Leider gab es durch diverse Mainboards und Kühler Probleme, weshalb wir diesen Weg nur begrüßen können.
Neben dem I/O Panel ist eine große Öffnung für ein 120mm Lüfter eingelassen, die mit einem schwarzen Gitter abgedeckt ist. Neben den sieben Erweiterungsslots sind weitere Belüftungsschlitze vorhanden. Lian Li sieht es vor, dass das Netzteil ganz unten seinen Platz findet. Von außen ist der entsprechende Einbaurahmen sichtbar.
Für einen sicheren Stand bietet das Gehäuse an der Rückseite einen kleinen Hebel für eine Bremse, die die hinteren Rollen blockiert.

Die Rückseite ist weniger spektakulär.
Im Oberen Bereich saugt en 120mm Lüfter die warme Luft aus dem Gehäuse.
Luftschlitze auf der Rückseite.

 

 

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