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> Artikel > Hardwaretest > Sonstiges > Festplatten- / Laufwerksgehäuse Seite 1/1

Die Innenseite der Klappe wurde an der Stelle, an der sie Kontakt zur eingesetzten Festplatte hat mit einem Metallblech verstärkt. Dadurch nutzt sich die Klappe nicht ab und die Klappe bekommt zusätzliche Stabilität, um die Festplatte nur durch Schließen der selbigen ins Gehäuse einzuführen. Die Lagerung der Türe ist sehr großzügig dimensioniert, so dass an dieser Stelle kein Schaden auftreten sollte.
In der geschwungenen Form der Klappe sind außerdem Lufteinlässe eingearbeitet, die ein leichtes Zirkulieren der Luft ermöglichen sollen. Da die von uns getestete Version des MR-CR35SATA keinen Lüfter besitzt dienen diese Lufteinlässe aber eher der Zierde. Bei den beiden anderen Versionen, welche für S-ATA- und SAS-Festplatten geeignet sind sitzt an der Rückseite des Wechselrahmens ein 40mm Lüfter, der Luft aus dem gekapselten Wechselrahmen saugt und ein Nachströmen durch eben jene Lufteinlässe bewirkt.
Auch auf die Kapselung der Festplatte wird bei der von uns getesteten Variante verzichtet, was der passiven Kühlung der Festplatte allerdings nur zu gute kommt. Bei den aktiv gekühlten Versionen hingegen sind die Festplatten in einem Aluminiumkörper gekapselt.

Der große Hebel öffnet den Wechselrahmen.
Ein kleiner Verschlussmechanismus, der dank gutem Kunststoff sehr stabil ist.
Das Metallblech lässt die Festplatte gut gleiten.

Auf der linken Seite der Vorderseite wurde außerdem noch ein Schloss zum Verriegeln des Einschubs eingesetzt. Dieses ist von zwei Lichtleitern eingerahmt, von denen die obere den Betrieb bzw. die Stromversorgung des Wechselrahmens in einem schönen Blauton anzeigt. Die untere soll den Zugriff auf die Festplatte ebenfalls in Blau signalisieren. „Soll“ deswegen, da diese LED in unseren Tests nie auch nur ein Lebenszeichen von sich gegeben hat. Zu diesem Thema haben wir Rücksprache mit Fantec gehalten und in Erfahrung bringen können, dass es eine Ausnahme zu sein scheint und an unserem Testsample liegen muss.

Das Schloss verriegelt die Klappe.
Der Satz Schlüssel wird natürlich mitgeliefert.

Die Festplatte wird mit einem schrauben- und trägerlosen Schiebesystem einfach in den Wechselrahmen eingesetzt. Der Einschub in dem die Festplatte sicher und spielfrei, was vor allem für die Geräuschentwicklung sehr wichtig ist , sitzt ist vom Metallgestell des Wechselrahmens mit vier Absorbern entkoppelt. Diese sind aus einem sehr weichen Elastomer gefertigt. Dank ihrer inneren Rippenstruktur besitzen sie mehrere Luftkammern, wodurch eine hohe Elastizität entsteht. Diese Gummiabsorber entkoppeln die Festplatte sehr effektiv vom Gestell und somit vom Gehäuse und verhindern dass jene das Gehäuse oder andere lose Teile zum Schwingen anregen.
Derart weiche Absorber hatten wir bisher nie im Test und Fantec tut gut daran, diese in ihren Wechselrahmen zu integrieren, denn eine derart effektive Entkopplung haben wir im Computerbereich (Eigenkonstruktionen ausgeschlossen) bisher noch nicht gesehen.

Der Festplatteneinschub ist vom Gestell entkoppelt...
...dafür sorgen diese vier Gummipuffer.
Die Anschlüsse sowie ein Warnaufkleber.

Im Inneren des Wechselrahmens befindet sich außerdem ein Mechanismus zum Auswerfen der Festplatten. Der am einen Ende mit einer Metallrolle versehene Hebel ist mit einer Feder ausgestattet, die ein großes Moment erzeugt. Dadurch kann die Festplatte beim Öffnen der Frontklappe aus den Anschlüssen – in denen sie normalerweise ja festsitzen würde – gelöst werden und nach vorne hin entnommen werden. Beim Öffnen der Frontklappe sollte man vorsichtig vorgehen, da der Hebel eine große Beschleunigungskraft auf die Festplatte ausüben kann und die Festplatte so herausfallen könnte. Bei richtiger Benutzung kommt dies allerdings nicht vor.

 

 

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