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> Artikel > Hardwaretest > Gehäuse & Zubehör > Zubehör Seite 3/6

Für aktuelle Grafikkarten werden diese PCIe Anschlüsse benötigt.
Alle Kabel sind sauber mit einem Mantel umhüllt Das bietet Schutz und bringt Ordnung ins Gehäuse.
Das Netzteil ist ein paar Zentimeter tiefer als gewöhnliche NTs ohne Kabelmanagement-System.

Um negative Rückwirkungen auf das Stromnetz zu verringern, besitzt das Netzteil auch die Power Factor Correction, kurz PFC. Dadurch sollten Strom-Oberschwingungen verhindert werden. Das Nitrox erledigt diese Aufgabe aktiv, wozu sich im Netzteil eine spezielle Kompensationsschaltung befindet. Strom-Oberschwingungen haben weniger Einfluss auf die Spannungen, sondern mehr bei der thermischen Belastung von Kabeln und Schalteinrichtungen.
Diese PFC Funktion ist sogar nach dem Gesetz der Elektromagnetischen Verträglichkeit (EMVG) Pflicht geworden vom November 1992.
In dieser Disziplin schaffen eigentlich fast alle Geräte auf den Markt gute Werte.

Die angegebene Leistung liegt bei 750 Watt. Doch nicht nur die Wattangaben sind wichtig, auch die Stromstärke, also die Amperewerte! Nach Herstellerangaben liefert das Nitrox 30A auf der 3,3 Volt Schiene und maximal 28A bei 5Volt. Der beinahe wichtigste Kanal ist die 12 Volt Leitung. Das Nitrox bietet hier vier separate Schienen à 18 Ampere. Hier sieht man wie leistungsfähig die 12 Volt Schiene sein muss. Laut dem Power Supply Design Guide sind rund 70% der Gesamtleistung der 12Volt Leitung zuzuschreiben.

Das Innenleben zeigt sich sauber und aufgeräumt.
Bei einigen Herstellern werden die Anschlusskabel am Netzschalter zusätzlich Isoliert - beim Nitrox leider nicht.
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Was ist sonst noch zum Netzteil zu sagen? Nach Herstellerangaben soll es mit lediglich 18 dB(A) (0,1 Sone) äußerst leise sein. Ein 120mm Lüfter auf der Oberseite und ein 80mm Fan auf der Vorderseite des Netzteils sollen es ausreichend und vor allem leise kühlen. Auf der Rückseite des Netzteils befindet sich eine Wabenstruktur, die einen optimalen Luftstrom zulässt.
Neben der automatischen Lüftersteuerung kann man durch einen Schiebeschalter die Lüfter in zwei Stufen manuell regeln (Low und High). Die Drehzahl des Lüfters kann über das Mainboard ausgelesen werden. Beide Fans sind vom bekannten Lüfterhersteller ADDA, die auch als Gehäuselüfter eingesetzt werden.
Coba verbaute im Nitrox sogar eine Lüfternachlaufsteuerung, um einen plötzlichen Hitzetod zu umgehen.

Ein 80mm Fan saugt warme Luft aus dem Gehäuse durch das Netzteil nach außen.
Gegen Vibrationen soll dieses Stück Gummi helfen. Es wird einfach vor der Montage am Netzteil befestigt.
Neben dem Netzschalter befindet sich auch eine manuelle Lüftersteuerung.
Die Verzierung am 120mm Lüftergitter ist sehr nett anzusehen.

Etasis ET 750
Der wesentlich größere Karton des Etasis Netzteils hält in etwa das gleiche Zubehör bereit. Neben dem Netzteil ist ein kleines Handbuch, Kabelbinder und Schrauben beigelegt.
Was beim Nitrox NT vollkommen fehlt ist das Kaltgerätekabel, welches beim Etasis beigelegt wurde.
Erster Unterschied zum Vergleichsgerät von Coba, ist die enorme Größe. Mit einer Länge von rund 18cm ist es fast 2cm länger als das Nitrox und 4cm länger als ein herkömmliches 450 Watt Netzteil.
Trotz der enormen Länge bietet Etasis dem Nutzer leider kein Kabelmanagement-System.
Die diversen Anschlusskabel sind allesamt verdrallt und mit Kabelbindern zusammengebunden. Sie sind wie beim Nitrox recht flexibel, allerdings nicht zusätzlich mit einem Netz ummantelt.
Lediglich Zusatzkabel für PCI-E, Mainboard etc. sind zusätzlich ummantelt.

Auch beim Etasis setzte man auf eine Wabenstruktur.
Das Kabelbündel - das deutet schon auf viele Anschlüsse hin.
Die Leistungswerte des ET750 sind fast identisch mit dem Nitrox. Lediglich die 3,3V Leitung ist etwas schwächer.

Beeindruckend sind die Anschlussmöglichkeiten, die Etasis Electronics einem bietet. Es stehen dem Benutzer acht SATA Stecker zur Verfügung, sowie acht 4Pin Anschlüsse für Laufwerke. Dafür bietet es „nur“ einen FDD Stecker.
Wie auch das Nitrox, ist das ET 750 für Quad-SLI Systeme geeignet, da es ebenfalls vier PCI-E Stecker besitzt.
Der ATX Anschluss ist ausschließlich für 24polige Mainboards ausgelegt. Ein Adapter liegt dem Netzteil leider nicht bei. Zusätzlich bietet es natürlich auch einen Dual-CPU und einen Single CPU Anschluss.
Durch die Fülle an Anschlusskabeln benötigt man leider extrem viel Platz im PC Gehäuse. Für kleinere Miditower ist das Netzteil nicht zu gebrauchen.

Die Zusatzkabel sind ebenfalls ummantelt.
Auch Quad SLI-Benutzer kommen auf ihre Kosten: Vier PCIe Anschlüsse bietet das Etasis.
Hier die restlichen Kabel - an Anschlüssen mangelt es dem Etasis bei weitem nicht.

 

 

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