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So kommen wir auch schon zu den Funktionen des FireDTV C/CI. Wie wir schon des Öfteren erwähnt haben, kann das Gerät lediglich DVB-C und kein analoges Fernsehen empfangen.
Neben den normalen öffentlichen Sendern können auch, dank des eingebauten CI-Slots, problemlos PayTV Sender empfangen werden, was einen enormen Vorteil zu den internen TV Karten für den PC darstellt. Denn oft muss man zu den normalen DVB-C Karten ein extra CI Modul hinzukaufen welches zudem noch viel Platz im Innern des Gehäuses wegnimmt. So hat man alles in einem kompakten Gehäuse ohne den PC aufschrauben zu müssen.
Zudem ermöglicht die mitgelieferte Software auch den Empfang von HDTV Programmen.

Die mitgelieferten Firewirekabel verfügen über unterschiedliche Stecker (normal Firewire und mini-Firewire)
Das hochwertige Antennenkabel ist sogar noch mal speziell abgeschirmt..
Hinter der silbernen Abdeckung versteckt sich der IR Empfänger und eine Betriebsleuchte.

Der abgedeckte Frequenzbereich liegt bei 49-861MHz. Außerdem werden folgende Modulationen unterstützt: QAM4, QAM16, QAM32, QAM64, QAM128, QAM256. Genauer gesagt handelt es sich dabei um die Quadraturamplitudenmodulation (QAM). Kabel Deutschland beispielsweise verwendet hier meist die QAM256, wodurch die höchste Bandbreite erreicht wird. Früher kam diese Technik auch bei analogem PAL und NTSC Fernsehen zum Einsatz. QAM bedeutet also soviel, dass man die Amplitudenmodulation und die Phasenmodulation miteinander kombiniert. Dabei werden zwei voneinander unabhängige Signale derselben Trägerschwingung aufgeprägt. Im Prinzip werden die Signale jeweils per Amplitudenmodulation auf einen Träger gleicher Frequenz, jedoch mit um 90° verschobener Phase, moduliert. Leider ist das Thema sehr mathematisch, weshalb wir nun darauf nicht näher eingehen möchten. Es sei noch gesagt, dass beim Nachfolger von DVB-C, dem DVB-C2, auf QAM4096 gesetzt wird.

Die Unterseite der Box.
Die Verarbeitung des Gerätes kann überzeugen.
An vielen Stellen am Gehäuse sind diverse Luftöffnungen zu finden. Dabei heizt sich das Gerät während des Betriebs kaum auf.

Die mitgelieferten Treiber lassen die FireDTV Box unter Windows XP, Windows Media Center Edition 2005 und natürlich dem neuen Windows Vista (auch MediaCenter) laufen. Sogar die 64 Bit Version von Vista wird unterstützt. Da ständig neue Treiber in Entwicklung sind, lohnt sich ein Blick auf www.digital-everywhere.com/ im Downloadbereich auf jeden Fall.
Als sonstigen Systemvoraussetzungen ist ein Pentium 4 mit 1,5 GHz oder ein AMD Athlon XP 2000+ angegeben. Zudem wird eine Grafikkarte mit DXVA Unterstützung (Hardwarebeschleunigung) benötigt. Möchte man HDTV genießen sollte man schon einen P4 mit 3,5 GHz, einen aktuellen Core2Duo oder einen AMD Athlon XP 3500+ besitzen. Erst dann macht das Fernsehen richtig Spaß. Auch ein DualCore Prozessor macht sich hier positiv bemerkbar!

Dem Lieferumfang liegt auch eine Fernbedienung bei. Sie weist eine Fülle an nützlichen Tasten auf, die man mit der normalen, beigelegten Software gar nicht nutzen kann. Erst mit Alternativsoftware lassen sich die Tasten auch nutzen. Die Grundfunktionen stehen aber natürlich zur Verfügung.
Die Fernbedienung liegt sehr gut in der Hand und macht einen qualitativ guten Eindruck. Hier gibt es nichts zu beanstanden.

Die mitgelieferte Fernbedienung.
Sie verfügt über zahlreiche Knöpfe und liegt gut in der Hand.
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Die Software
Digital Everywhere hat ganz aktuell die mitgelieferte Software umgestellt. Noch vor einiger Zeit wurde PowerDVD 6 und eine spezielle Version der DVB Anwendung "MyTheatre" auf CD beigelegt. Von Cyberlinks PowerDVD wurde vor allem der MPEG2 Codec für die Darstellung benötigt.
Schon MyTheatre ist eine hervorragende Software, doch nun setzt man auf ein Konkurrenzprodukt und spendiert dem Käufer eine abgespeckte, auf die Box zugeschnittene Version von DVBViewer, eines der besten TV Programme für digitales Fernsehen.
Es ist vor allem durch die gute Bedienung und den vielen Funktionen bekannt. Digital Everywhere taufte das Programm auf den Namen "FireDTV Viewer" und schrumpfte das Paket auf die wirklich wichtigsten Funktionen hinunter.

Das Hauptfenster der Software.
Rechts zu erkennen ist die Favoritenliste mit allen Lieblingskanälen.
Der Sendersuchlauf.

Die schwarze Oberfläche des Programms ist auf Deutsch gehalten, was schon mal sehr erfreulich ist. Das gewählte Design wirkt sehr modern aber dennoch nicht zu bunt oder verspielt.
Im unteren Bereich des Fensters sind die Lautstärkeregler, Kanal +/ -, Sendersuchlauf und noch weitere nützliche Buttons untergebracht. Weitere Menüpunkte erhält man, indem mit der rechten Maustaste auf den Fernsehbereich geklickt wird. Hier lassen sich einige Filter, aber auch die Einstellungen zum Programm aufrufen.
Allerdings sind leider noch nicht alle Fenster komplett in Deutsch umgeschrieben worden. Ruft man z.B. den Sendersuchlauf auf, erscheint ein englischsprachiges Fenster. Hier kann man aus einer Transponder List schon mehrere vordefinierte Suchläufe auswählen, u.a. auch für unterschiedliche Länder. Möchte man nur einen bestimmten Frequenzbereich scannen, stehen einem auch manuelle Suchläufe zur Verfügung.
Nach dem Suchlauf werden die Sender in einer Kanalliste abgelegt. Da diese sehr lang ausfällt, da die Software auch alle verschlüsselten Sender mit in die Liste aufnimmt, besteht natürlich die Möglichkeit die Sender, die man benötigt, in den Favoriten abzulegen.

Die Kanalliste stellt alle gefundenen Sender dar und lässt auch eine einfache Sortierung und Suche zu.
Das blaue OSD gibt alle wichtigen Informationen wieder.
Per "Rechtsklick" erreicht man dieses kleine Menü.

 

 

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