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> Artikel > Hardwaretest > Sonstiges > Multimedia Seite 2/6

Das digitale Fernsehbild wird im bekannten MPEG 2 Format übertragen, das auch beim DVB-S und DVB-T Standard verwendet wird. Die Datenrate des komprimierten Filmmaterials hängt stark vom Sender ab. Liegen mehrere Programme auf einem Kanal sinkt die Datenrate dementsprechend ab. Ein Programmpaket, welches auf einem Kanal liegt, wird auch als Bouquet bezeichnet. Doch die Bitrate muss nicht immer konstant sein. Durch ein spezielles Multiplexing sind auch variable Werte möglich. Die Auflösung beim normalen MPEG 2 liegt bei 720 x 576 Pixel. Neben Kanäle in der Standardauflösung ist auch eine Übertragung in MPEG 4 AVC/H.264 möglich. In der Praxis bedeutet das, dass HDTV Inhalte übertragen werden können. Bis jetzt sieht es mit dem Hochauflösenden Fernsehen beim Kabelfernsehen sehr mager aus. Lediglich Astra HD+, Premiere HD und Dicovery Channel HD stehen dem Zuschauer zur Verfügung. Sie senden in einer Auflösung von 1920 x 1280 Pixel, also FullHD.
Weitere Sender, wie Pro7 HD und Sat1 HD sind in der Planung. Wann diese allerdings verfügbar sind ist nicht bekannt. Der deutsch- französische Sender ARTE wird ab 2008 einen HD Kanal anbieten. Allgemein liegt Deutschland im HD Ranking ziemlich weit hinten. Die großen Sendeanstalten, wie ZDF und ARD möchten erst zur Olympiade 2010 ihren Betrieb auf HDTV 720p umstellen. Wir warten auf jeden Fall gespannt ab.
Neben dem TV Bild können auch Programminhalte per EPG abgerufen werden. Dieser elektronische Programmführer liefert aktuelle Informationen zum laufenden Programm und lässt auch die komfortable Programmierung von Aufnahmen zu. Weitere Dienste sind der gute, alte Videotext, MHP (Multimedia Home Platform - wurde vom internationalen DVB-Projekt als Standard verabschiedet und spezifiziert die Übertragung und Darstellung interaktiver Inhalte im Digitalen Fernsehen auf Basis der Programmiersprache Java).

Entschlüsselt werden die codierten Inhalte durch eine so genannte SmartCard, die in einen speziell dafür vorgesehenen Slot in der Decoder-Box oder TV Karte geschoben wird. Diese SmartCard hat die Größe einer Kredit- oder Telefonkarte und weist auf der Oberseite einen kleinen Chip auf, der die Daten zur Entschlüsselung enthält.
Untergebracht wird diese SmartCard in ein CAM Modul, welches zu der Obergruppe der CI-Module (Commin Interface) gehört.

Das war es erstmal zu den Grundinformationen zu DVB-C. Wir hoffen, dass wir Euch einen kleinen Überblick zu dieser Technik geben konnten.

Die FireDTV Box
Das Empfangsgerät, welches von Digital Everywhere angeboten wird, kommt in einem schicken und relativ hochwertigen Kunststoffgehäuse daher. Das Gehäuse ist komplett in schwarz gehalten und hat die Maße eines DIN A5 Blattes – 210x155x35mm (LxBxH).
Auf der Oberseite sowie an der rechten und linken Seitenwand des Gerätes lassen sich zahlreiche Belüftungslöcher finden. Dabei wurde die Box während des Betriebs kaum warm.
Die Front ist schlicht gehalten und weist keine Besonderheiten auf. Lediglich der FireDTV Schriftzug in der linken, oberen Ecke ist auffällig wie auch ein kleiner silberfarbener Bereich im rechten Bereich.
Hinter dieser Abdeckung sitzt der eingebaute IR Empfänger sowie eine Status-LED, die je nach Betriebsmodus grün, orange oder rot leuchtet.

Die FireDTV Box im schwarzen Gehäuse.
Schalter oder Anzeigen sind am schlichten Gehäuse nicht zu finden.
Lediglich die Rückseite bietet hier schon mehr fürs Auge.

Einigen Benutzern unter uns wird das Design des Gerätes sicherlich bekannt vorkommen. Elgato, ein bekannter Hersteller von TV Lösungen für den Mac bietet ebenfalls eine solche Box an, die allerdings in silber gehalten ist. Hardwaremäßig soll es sich um das gleiche Gerät handeln, lediglich die Firmware ist modifiziert. Daher lassen sich die Elgato Geräte nicht am PC und die FireDTV Box nicht unter MacOS X benutzen – schade eigentlich.

Die Rückseite gestaltet sich zum Rest des Gerätes schon etwas aufregender. Hier sind alle wichtigen Anschlüsse zu finden.
Von links beginnend sei hier der Netzteilstecker zu erwähnen. Das mitgelieferte 12 Volt Netzteil versorgt die Box mit den notwendigen Saft. Allerdings ist es lediglich bei Notebooks notwendig, die nicht genug Spannung über den Firewire Anschluss liefern können. Zudem schont es den Akku des Notebooks. Im Test zeigte sich allerdings, dass man das Gerät, zumindest an unserem Apple MacBook, auch ohne Netzteil problemlos betreiben konnte.

An der Rückseite sind ein Stromanschluss und zwei Firewire Anschlüsse zu finden. So is es möglich ein weiteres Firewire Gerät am PC zu betreiben.
Dank zwei Antennenanschlüssen kann man das Kabelsignal zum Fernseher durchschleifen.
Das kleine, kompakte Netzteil kann bei der Nutzung am Notebook eingesetzt werden.

Der Hersteller hat zwei dieser Firewire 400 (IEEE1394) Anschlüsse auf die Rückseite gepackt. Dabei fungiert die FireDTV Box als Hub. So können noch weitere Firewire Geräte angeschlossen werden. Spätestens hier sollte dann das beigelegte Netzteil angeschlossen werden.
Ein recht langes Firewirekabel ist dem Set beigelegt. Verfügt der Rechner nur über einen kleinen Firewire-Anschluss, wie es z.B. bei vielen Sony Notebooks der Fall ist, liegt ebenfalls ein entsprechendes Kabel bei.
In der Mitte wurde der CI-Slot untergebracht. Hier kann das mitgelieferte CAM Modul samt SmartCard eingeschoben werden. Zum mitgelieferten CAM Modul später mehr!
Als letztes seien noch die zwei Antennenanschlüsse zu erwähnen. Dabei handelt es sich um normale 75 Ohm Anschlüsse – zum einen ein Aus- und zum anderen ein Eingang. So kann das Kabelsignal zum Fernseher durchgeschliffen werden, falls man auch noch analoges Fernsehen empfangen möchte.

Das mitgelieferte Alphacrypt CAM Modul dient zum Entschlüsseln von PayTV. Es nimmt die SmartCard des PayTV Anbieters auf.
Die Rückseite des Alphacrypt Moduls gibt Auskunft über die aufgespielte Softwareversion.
Das Modul muss auf der Rückseite in einem dafür geeigneten Slot geschoben werden.

 

 

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