In
den Einstellungen der Software kann man
einige wichtige Konfigurationen für
den TV Genuss vornehmen. So kann das Rendering-Gerät
ausgewählt werden - VMR9, VMR7 oder
Overlay stehen dem User zur Verfügung.
Die beste Bildqualität erhält
man meist bei der Aktivierung von Overlay.
Zudem lässt sich die Video-Hardwarebeschleunigung
einschalten. Das hat den Vorteil, dass bei
langsamen Systemen nicht die komplette Darstellung
des Bildes von der CPU übernommen werden
muss, sondern auch die Grafikkarte mit einbezogen
wird.
Möchte man während der Aufnahme
einer Sendung auch die Untertitel und die
Videotextdaten mitschneiden, kann die Option
„Record TS Data“ aktiviert werden.
Dadurch werden die entsprechenden Daten
im TS Stream abgespeichert.
Hat man mehrere USB Sticks oder einen DualTuner,
die von der Software unterstützt werden,
kann man unter dem Reiter „Quelle“
einen anderen DVB-T Stick wählen. Zudem
lassen sich noch Farbeinstellungen vornehmen.
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Unter
Einstellungen lassen sich einige wichtige
Konfigurationen vornehmen. |
Der
Sendersuchlauf ist vollkommen automatisch
und geht recht schnell von statten. |
Im
Programm ist eine Senderliste aufrufbar
- so kann man schnell seine Lieblingssender
aufrufen. |
Die
„TV Jukebox“ hat uns sehr gut
gefallen. Alle Funktionen sind schnell abrufbar
und gut zu verstehen. Weiterer Vorteil ist
sicherlich, dass man das Programm fast komplett
in Deutsch übersetzt hat – fast
daher, weil hier und da noch einige englische
Bezeichnungen auftauchen, was aber nicht
weiter schlimm ist.
Die Ausstattung der Software ist komplett
– man vermisst eigentlich keinerlei
Funktionen, sei es bei der Aufnahme oder
beim TV schauen. Zwar kommt das Programm
nicht ganz an der Leistung und Anwenderfreundlichkeit
von Terratecs HomeCinema Software heran,
aber dennoch können sich einige Hersteller
das als Vorbild nehmen und eine Scheibe
abschneiden!
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Der
Fußball-Skin. |
Wer
es lieber schlichter mag, nimmt diesen
Skin. |
Der
im Windows-Style gehaltene Skin. |
Praxisbetrieb & Bildqualität
Wie wir schon teilweise unter Software angesprochen
haben, konnte die Bedienung der TV Software
und auch die Installation voll überzeugen.
Hierbei kam es zu keinerlei Problemen, egal
auf welchem System.
Sehr interessiert hat uns die Aufnahmefunktion,
da sie bei einigen Produkten doch etwas
unzuverlässig arbeitet. Dafür
programmierten wir mehrere Aufnahmen hintereinander
über den Aufnahmemanager. Der Test
verlief dabei problemlos, egal ob man die
Aufnahme über das EPG oder den Aufnahmemanager
konfiguriert hat. Manuelle Aufnahmen funktionierten
im Test ebenfalls.
Erfreulich ist auch die Stabilität
der „TV Jukebox“. Abstürze
konnten wir nicht vermerken. Lediglich auf
unserem MacBook unter Parallels zeigte sich
die Anwendung als etwas träge.
Der
Wechsel zu einen anderen Kanal dauert ca.
nur eine Sekunde, womit schon schnelleres
Zapping möglich ist. Der Umschaltvorgang
dauert bei digitalen TV Produkten immer
etwas länger, im Gegensatz zum analogen
Fernsehen, da Bild und Ton noch synchronisiert
werden müssen.
Auch bei der Synchronität gab es keine
Probleme.
Nach dem Senderwechsel wird per OSD immer
der aktuelle Sender kurz in der linken,
oberen Ecke eingeblendet. Auch die Lautstärke
oder der Beginn/ Stop einer Aufnahme wird
so signalisiert.
Neben
den Funktionen eines TV Gerätes ist
auch die Bildqualität wichtig. Unser
Teststandort lag direkt in Berlin, also
beinahe optimale Voraussetzungen für
einen DVB-T Test, da in dieser Region die
Technik mit am besten ausgebaut ist.
Für den Test wurden zwei Testsysteme
eingesetzt. Beim ersten Gerät handelt
es sich um einen Desktop Rechner mit AMD
Athlon 64 X2 3800+ CPU, 1 GB RAM, Windows
XP und Windows Vista (32Bit Business) und
einer 7600GT Grafikkarte. Das Zweite System
ist ein Apple Macbook mit Core 2 Duo 2,0GHz
CPU und 2GB Arbeitsspeicher. Da der Stick
leider nicht unter MacOS X lauffähig
ist, wurde er per BootCamp unter Windows
XP eingesetzt.
Das
TV Bild wurde zudem mit der
Terratec
Cinergy T2 USB Box verglichen um zu
sehen, wie sich die Qualität unterscheidet.
Als Software wurde beim Terratec Gerät
ebenfalls das hauseigene Programm verwendet.
Die Bildqualität des Digittrade DVB-T
Sticks konnte überzeugen. Es läuft
sehr flüssig und das Deinterlacing
klappt im TV Modus wunderbar. Die Bilder
wirken auf den ersten Blick ein wenig weich
gezeichnet. Wenn man sie aber mit denen
der T2 Box vergleicht, wird ein anderer
Eindruck deutlich (siehe Vergleich). Die
Artefaktbildung ist natürlich immer
vom Empfang abhängig. Hier kann schon
schlechtes Wetter den Empfang deutlich verringern.
Daher haben wir versucht die Tests bei gutem
Wetter durchzuführen.
Auch bei recht schnellen Bewegungen ist
die Klötzchenbildung relativ gering.
Einzig nervig zu beurteilen ist, dass die
schwarzen Ränder, oben und unten vom
Bild, flimmern. Das stört das sonst
recht klare Bild.
Wie
sieht die Qualität im Vergleich zum
Terratec Produkt aus? Zur besseren Veranschaulichung
der Qualitäten haben wir im Folgenden
einige Standaufnahmen angefertigt. Dadurch
kann man einen besseren Eindruck der Unterschiede
erhalten (Bilder zum Vergrößern
bitte anklicken!).
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Bildvergleich
in Hinblick auf Schärfe bei Schriften
(links Terratec Cinergy T2 USB Box
- rechts Digittrade DVB-T USB Stick) |
Bildvergleich
in Hinblick auf Schärfe bei Bildern.
(links Terratec Cinergy T2 USB Box
- rechts Digittrade DVB-T USB Stick) |
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Bildvergleich
in Hinblick auf Schärfe bei Details.
(oben Terratec Cinergy T2 USB Box
-unten Digittrade DVB-T USB Stick)
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Die
Aufnahmen zeigen deutlich, dass das Bild
des Digittrade USB Sticks etwas schärfer,
aber auch etwas zu dunkel daherkommt. Schon
ohne Vergrößerung kann man eine
bessere Schärfe erkennen. Im letzten
Vergleich mit dem gelben Schild, ist das
Bild ebenfalls schärfer, aber mit deutlich
mehr Farbsäume versehen.