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> Artikel > Hardwaretest > Sonstiges > Multimedia Seite 4/5

In den Einstellungen der Software kann man einige wichtige Konfigurationen für den TV Genuss vornehmen. So kann das Rendering-Gerät ausgewählt werden - VMR9, VMR7 oder Overlay stehen dem User zur Verfügung. Die beste Bildqualität erhält man meist bei der Aktivierung von Overlay. Zudem lässt sich die Video-Hardwarebeschleunigung einschalten. Das hat den Vorteil, dass bei langsamen Systemen nicht die komplette Darstellung des Bildes von der CPU übernommen werden muss, sondern auch die Grafikkarte mit einbezogen wird.
Möchte man während der Aufnahme einer Sendung auch die Untertitel und die Videotextdaten mitschneiden, kann die Option „Record TS Data“ aktiviert werden. Dadurch werden die entsprechenden Daten im TS Stream abgespeichert.
Hat man mehrere USB Sticks oder einen DualTuner, die von der Software unterstützt werden, kann man unter dem Reiter „Quelle“ einen anderen DVB-T Stick wählen. Zudem lassen sich noch Farbeinstellungen vornehmen.

Unter Einstellungen lassen sich einige wichtige Konfigurationen vornehmen.
Der Sendersuchlauf ist vollkommen automatisch und geht recht schnell von statten.
Im Programm ist eine Senderliste aufrufbar - so kann man schnell seine Lieblingssender aufrufen.

Die „TV Jukebox“ hat uns sehr gut gefallen. Alle Funktionen sind schnell abrufbar und gut zu verstehen. Weiterer Vorteil ist sicherlich, dass man das Programm fast komplett in Deutsch übersetzt hat – fast daher, weil hier und da noch einige englische Bezeichnungen auftauchen, was aber nicht weiter schlimm ist.
Die Ausstattung der Software ist komplett – man vermisst eigentlich keinerlei Funktionen, sei es bei der Aufnahme oder beim TV schauen. Zwar kommt das Programm nicht ganz an der Leistung und Anwenderfreundlichkeit von Terratecs HomeCinema Software heran, aber dennoch können sich einige Hersteller das als Vorbild nehmen und eine Scheibe abschneiden!

Der Fußball-Skin.
Wer es lieber schlichter mag, nimmt diesen Skin.
Der im Windows-Style gehaltene Skin.

Praxisbetrieb & Bildqualität
Wie wir schon teilweise unter Software angesprochen haben, konnte die Bedienung der TV Software und auch die Installation voll überzeugen. Hierbei kam es zu keinerlei Problemen, egal auf welchem System.
Sehr interessiert hat uns die Aufnahmefunktion, da sie bei einigen Produkten doch etwas unzuverlässig arbeitet. Dafür programmierten wir mehrere Aufnahmen hintereinander über den Aufnahmemanager. Der Test verlief dabei problemlos, egal ob man die Aufnahme über das EPG oder den Aufnahmemanager konfiguriert hat. Manuelle Aufnahmen funktionierten im Test ebenfalls.
Erfreulich ist auch die Stabilität der „TV Jukebox“. Abstürze konnten wir nicht vermerken. Lediglich auf unserem MacBook unter Parallels zeigte sich die Anwendung als etwas träge.

Der Wechsel zu einen anderen Kanal dauert ca. nur eine Sekunde, womit schon schnelleres Zapping möglich ist. Der Umschaltvorgang dauert bei digitalen TV Produkten immer etwas länger, im Gegensatz zum analogen Fernsehen, da Bild und Ton noch synchronisiert werden müssen.
Auch bei der Synchronität gab es keine Probleme.
Nach dem Senderwechsel wird per OSD immer der aktuelle Sender kurz in der linken, oberen Ecke eingeblendet. Auch die Lautstärke oder der Beginn/ Stop einer Aufnahme wird so signalisiert.
Neben den Funktionen eines TV Gerätes ist auch die Bildqualität wichtig. Unser Teststandort lag direkt in Berlin, also beinahe optimale Voraussetzungen für einen DVB-T Test, da in dieser Region die Technik mit am besten ausgebaut ist.
Für den Test wurden zwei Testsysteme eingesetzt. Beim ersten Gerät handelt es sich um einen Desktop Rechner mit AMD Athlon 64 X2 3800+ CPU, 1 GB RAM, Windows XP und Windows Vista (32Bit Business) und einer 7600GT Grafikkarte. Das Zweite System ist ein Apple Macbook mit Core 2 Duo 2,0GHz CPU und 2GB Arbeitsspeicher. Da der Stick leider nicht unter MacOS X lauffähig ist, wurde er per BootCamp unter Windows XP eingesetzt.


Das TV Bild wurde zudem mit der Terratec Cinergy T2 USB Box verglichen um zu sehen, wie sich die Qualität unterscheidet. Als Software wurde beim Terratec Gerät ebenfalls das hauseigene Programm verwendet.

Die Bildqualität des Digittrade DVB-T Sticks konnte überzeugen. Es läuft sehr flüssig und das Deinterlacing klappt im TV Modus wunderbar. Die Bilder wirken auf den ersten Blick ein wenig weich gezeichnet. Wenn man sie aber mit denen der T2 Box vergleicht, wird ein anderer Eindruck deutlich (siehe Vergleich). Die Artefaktbildung ist natürlich immer vom Empfang abhängig. Hier kann schon schlechtes Wetter den Empfang deutlich verringern. Daher haben wir versucht die Tests bei gutem Wetter durchzuführen.
Auch bei recht schnellen Bewegungen ist die Klötzchenbildung relativ gering. Einzig nervig zu beurteilen ist, dass die schwarzen Ränder, oben und unten vom Bild, flimmern. Das stört das sonst recht klare Bild.

Wie sieht die Qualität im Vergleich zum Terratec Produkt aus? Zur besseren Veranschaulichung der Qualitäten haben wir im Folgenden einige Standaufnahmen angefertigt. Dadurch kann man einen besseren Eindruck der Unterschiede erhalten (Bilder zum Vergrößern bitte anklicken!).

Bildvergleich in Hinblick auf Schärfe bei Schriften
(links Terratec Cinergy T2 USB Box - rechts Digittrade DVB-T USB Stick)
Bildvergleich in Hinblick auf Schärfe bei Bildern.
(links Terratec Cinergy T2 USB Box - rechts Digittrade DVB-T USB Stick)
Bildvergleich in Hinblick auf Schärfe bei Details.
(oben Terratec Cinergy T2 USB Box -unten Digittrade DVB-T USB Stick)

Die Aufnahmen zeigen deutlich, dass das Bild des Digittrade USB Sticks etwas schärfer, aber auch etwas zu dunkel daherkommt. Schon ohne Vergrößerung kann man eine bessere Schärfe erkennen. Im letzten Vergleich mit dem gelben Schild, ist das Bild ebenfalls schärfer, aber mit deutlich mehr Farbsäume versehen.


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