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> Artikel > Hardwaretest > Gehäuse & Zubehör > Gehäuse Seite 4/5

Alle CD/DVD Laufwerke können ohne Schraubendreher in das Gehäuse verbaut werden. Auch die Erweiterungskarten lassen sich dank Thumbscrews ohne großen Aufwand ein- und ausbauen. Genaueres zur Montage gibt es unter den Punkt Praxis.
Sinnvolle Möglichkeiten Kabelstränge ordentlich zu verlegen findet man leider nicht vor. Gerade wenn man als Tester schon mal ein Antec P180 oder P190 Gehäuse vor sich gehabt hat, vermisst man doch schon diese praktischen Eigenschaften.

Rein vom Platzangebot her kann man sich nicht beschweren. Sogar für recht spezielle Hardware ist genug Platz vorhanden. Auch Fans von Wasserkühlungen sollten Platz für die einzelnen Komponenten haben. Leistungsfähige Netzteile, die bis zu 23cm lang sind, werden vom Gehäuse unterstützt. Apropos Platz – auch aktuelle Grafikkarten der Geforce 8800er Serie passen problemlos in das Gehäuse hinein.

Kühlmöglichkeiten
Betrachtet man den Lieferumfang, findet man lediglich zwei mitgelieferte 120mm Fans. Für ein Gehäuse, das über 200 Euro kostet, finden wir das etwas mager. Denn die Vorrichtungen für weitere Lüfter sind auf jeden Fall gegeben.

Das Lüftermodul kann auch entfernt werden.
Das Modul ist zur Montage von max. vier 120mm Fans gedacht.
Ein weiterer Lüfter befindet sich auf der Rückseite des Gehäuses.

Die Front bietet durch das Meshgitter gute Möglichkeiten zur Luftzirkulation. Davon profitiert auch der verbaute HDD Käfig, an dem ein 120mm LED Fan befestigt ist. Hinter der Front können optional 3 weitere Fans untergebracht werden. Weitere Erfrischer könnten unter dem Deckel (1x 120mm) und an der Seitenwand (4 x 120mm) ihren Platz finden. Die vier Lüfter an der Seite werden an einem Rahmen montiert, der dem Lieferumfang beiliegt. Der Rahmen sitzt direkt vor dem Mainboard und lässt sich zur Seite klappen oder auch komplett entfernen. Immerhin hat man den Rahmen mit einem Staubfilter versehen, was der Sauberkeit nur zu Gute kommen kann.
Der zweite, mitgelieferte Fan sitzt auf der Rückseite des Gehäuses und ist nicht beleuchtet.

Die zahlreichen Gitter lassen genug Luft in das Innere des Gehäuses.
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Zusammengefasst sind die Möglichkeiten der Belüftung sehr gut, vor allem durch das sehr durchlässige Gehäuse. Leider kann so auch kaum verhindert werden, dass Schall nach außen dringt. Also kein Gehäuse für das Büro. Schön wären noch zwei weitere 120mm Lüfter im Lieferumfang.

Hardwaremontage & Praxis
Wir waren sehr gespannt als es an den Hardwareeinbau ging. Wie erwartet hat sich der Mainboardschlitten als äußerst praktisch herausgestellt. Er ist sehr stabil und lässt sich leicht ein- und ausbauen. So konnten wir das Mainboard, Grafikkarte und noch weitere Zusatzkarten komplett auf dem Schlitten befestigen.
Letzte Aufgabe war es nun die Laufwerke einzubauen und alles zu verkabeln. Um das DVD-Laufwerk zu verbauen musste eine Blende an der Front entfernt werden. Anschließend kann das DVD-Laufwerk eingeschoben und befestigt werden. Dafür gibt es am Einbauschacht einen Schieber, der das Gerät festhält.
Die Festplatten werden in einem speziellen Rahmen geschraubt. Dieser wird von vorn aus dem Gehäuse herausgezogen, bei vorherigem Entfernen dreier Blenden.
Die HDDs müssen mit normalen Schrauben verschraubt werden. Der eigentliche Käfig ist ein zwei Platten befestigt, die dann im Einbauschacht verschraubt werden. Sie sind mit Gummipuffer mit dem Käfig verbunden und entkoppeln so den Käfig vom restlichen Gehäuse.
Das Hineinschieben des Käfigs war sehr schwergängig, da keine richtigen Schienen vorhanden sind, auf denen der Käfig gleiten kann.
Die Verkabelung, wie auch das Anschließen der I/O Panels stellten kein Problem dar. Einzig etwas negativ fielen die fehlenden Möglichkeiten einer ordentlichen Verkabelung auf, wie spezielle Löcher, Streben usw.
Die Installation des Netzteil geht sehr schnell von statten. Cooler Master gibt einem die Möglichkeit, Netzteile so zu verbauen, dass der Lüfter nach oben, zur Öffnung im Deckel zeigt oder eben in Richtung CPU Kühler.

Rein zur Lautstärke kann man sagen, dass sich unsere Vermutungen bestätigt haben, nämlich das Silentfetischisten eher zu anderen Gehäusen greifen sollten. Auch die mitgelieferten Lüfter sind nicht die leisesten. Vor allem der Lüfter an der Rückseite ist bei 12 Volt deutlich hörbar. Leider läuft er nicht bei 5 Volt an. Lediglich der Lüfter am HDD Käfig kann auf 5 Volt gedrosselt werden. So kann man die Lautstärke auf ein angenehmes Niveau senken.
Zudem ist das Gehäuse anfällig für Vibrationen. Vor allem die sehr leichten Gehäusewände kommen schnell in Schwingung und klappern. Auf einen festen Sitz der Türen sollte man also unbedingt achten!

 

 

 

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