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> Artikel > Hardwaretest > Gehäuse & Zubehör > Gehäuse Seite 1/5

Autor: Marcel Reichelt
Fotos: René Reichelt
Testdatum: 11.10.2007

Gehäuse aus dem Universum
Test: Cooler Master RC-1000-KSN1-GP Cosmos

Cooler Master ist für sehr ausgefallene Gehäuse bekannt. Schon im letzten Gehäusetest zeigte sich das erfolgreiche STACKER Gehäuse von einer guten Seite. An dieser Erfolgsgeschichte möchte Cooler Master nun mit dem RC-1000, genauer gesagt mit dem Cosmos anknüpfen. Das Cosmos Gehäuse konnte man zum ersten Mal offiziell auf der CeBit 2007 sehen, wo es sich jedoch noch um einen Prototypen handelte.
Auffällig ist das besondere Design, welches auch etwas futuristisch wirkt, wie bei vielen Gehäusen des Herstellers. Doch kann es auch in Punkto Ausstattung und Montage überzeugen? Genau das wollten wir testen und haben uns das RC-1000 mal etwas genauer angeschaut und einen ausführlichen Bericht darüber verfasst. Mehr dazu im Folgenden!

Lieferumfang
Das Cosmos wird in einem weißen Karton ausgeliefert und ist gut mit Styropor vor äußeren Einwirkungen geschützt.
Das mitgelieferte Zubehör wurde im Innern des Gehäuses untergebracht. Zum einen ist ein 8poliges Kabel zu finden. Es dient der Verlängerung des Stromkabels am Mainboard, falls dieses zu kurz sein sollte. Außerdem sind sieben Kabelhalterungen beigelegt. Diese können im Gehäuse an beliebigen Stellen angeklebt werden, um die Kabelführung zu verbessern.

Das CoolerMaster Cosmos Gehäuse.
Der edle Tower bringt viel Zubehör mit...
...alles was man benötigt.

Sehr elegant ist das restliche Zubehör, wie Schrauben, Kabelbinder und sogar Werkzeug untergebracht. Es handelt sich dabei um eine Aluminiumbox, die mit Schaumstoff gefüllt ist. Verschlossen wird die silberfarbene Box an beiden Enden mit einer Kunststoffabdeckung. Zwar hätte das Zubehör auch in einem gewöhnlichen Karton Platz gefunden, aber diese Verpackung lässt sich auch für andere Sachen sehr gut wieder verwenden.
Als letztes seien noch vier 120mm Fans zu erwähnen und eine ausführliche Betriebsanleitung. Auf die mitgelieferten Lüfter gehen wir im weiteren Verlauf noch genauer ein.

Das Äußere
Das Cosmos ist bis jetzt nur in einer Farbgebung erhältlich. Es handelt sich dabei um eine Kombination aus silber/ schwarz. Die Front und der Deckel ergeben zusammen einen schwarzen Streifen, der sich über diese Bereiche zieht. Die beiden Seitenwände, aber auch einige Elemente in der Front und am Deckel sind ebenfalls silberfarben.
Das Schwarz stellt zur restlichen Gestaltung einen sehr schönen Kontrast dar und lässt das Gehäuse weniger langweilig wirken.
Als Material setzt Cooler Master auf dreierlei Stoffe. Der Korpus besteht aus sehr stabilem Stahlblech. Die beiden Seitenwände sowie die Front sind aus gebürstetem Aluminium gefertigt und machen einen sehr hochwertigen Eindruck. Zwei Rahmen, die sich auf der rechten und linken Seite hinter den Türen befinden sowie der Deckel sind aus Kunststoff hergestellt. Sicherlich hätte man hier einige Elemente auch aus Aluminium fertigen können, doch so würden der Preis und das Gewicht weiter steigen.
Wem das recht hohe Gesamtgewicht von 17 Kilo einfach zu schwer ist muss auf die Aluminiumvariante warten, die bald auf den Markt kommen soll.

Die schwarze Vorderseite ist aus Acryl gefertigt.
Hinter der Tür verbirgt sich ein Meschgitter mit den Aussparungen für Laufwerke.
Die Acrylfront macht einen hochwertigen Eindruck. Auch das leichte Spiegeln sieht sehr nett aus.

Sehr auffällig am Gehäuse sind die zwei länglichen Tragegriffe, die sich am Deckel befinden. Dabei handelt es sich um zwei leicht gebogene Metallstangen, die rechts und links an den Längsseiten angebracht sind. Die gleichen Stangen wurden auch am Boden des Gehäuses angebracht. Nur hier dienen sie als Füße, die durch die große Auflagefläche einen sehr stabilen Stand gewährleisten.
Die Gehäusevorderseite ist mit einer Aluminiumtür versehen, die wahlweise nach rechts oder links hin aufgeklappt werden kann. Cooler Master hat hier ein recht gutes System entwickelt, mit dem ein Wechsel der Türöffnungsrichtung einfach durchgeführt werden kann.
Ein mittlerer, schwarzer Kunststoffstreifen nimmt die größte Fläche der Fronttür ein – dabei handelt es sich um eine Art dünnes, eingefärbtes Acrylglas, da es eine sehr glatte Oberfläche aufweist und daher leicht spiegelt. Außer einem Cooler Master Logo lassen sich keine weiteren Elemente an der Tür mehr feststellen. Sie wirkt daher sehr schlicht, aber edel. Plastiknasen zum Schließen sind nicht zu finden, da die Tür durch Magneten festgehalten wird.


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