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> Artikel > Hardwaretest > Sonstiges > Multimedia Seite 3/5

Mit an der Kabelpeitsche angebracht ist der IR Empfänger, der für den Betrieb einer Fernbedienung benötigt wird. Der Empfänger hat eine gewöhnliche Größe, wie bei anderen TV Karten.
Die Fernbedienung stellt alle wichtigen Tasten zur Verfügung. Allerdings ist sie wesentlich größer als der USB Empfänger. Hier hätten wir uns schon eher eine kleine Fernbedienung gewünscht, die transportabler ist.
Sie kommt, wie auch der Stick, im schicken Terratec Design daher. Die eigentliche Grundfarbe der Fernbedienung ist silber/ grau, wobei einige Bereiche auf der Oberseite weiß eingefärbt sind. Die Tasten sind in orange und in grau gehalten.
Die Funktionen erstrecken sich von Aufnahme starten, Senderwechsel, Lautstärke bis hin zur Wiedergabe von Videos. Insgesamt stehen einem 48 Tasten zur Verfügung. Die Fernbedienung kann auch wieder normal unter Windows genutzt und programmiert werden.

Die schicke Fernbedienung hält alle wichtige Tasten bereit.
Ingesamt stehen 48 Tasten zur Verfügung. Dank eines kleinen Terratec Tools kann die Fernbedienung auch für andere Anwendungen genutzt werden.
Dank der Pfeiltasten ist ein leichtes Navigieren durch die Menüs möglich.

Sonstige Features des Sticks sind der Empfang von EPG, also der elektronischen Programmzeitschrift bei DVB-T, dann der Videotext und natürlich auch die Aufnahmefunktion, mit der Filme direkt auf die Festplatte aufgezeichnet werden können. Die Aufnahmen können manuell oder auch Timergesteuert sein. Natürlich wird auch Timeshifting unterstützt.
Weitere Funktionen, die in Verbindung mit der Software stehen, werden noch genannt.

Die Verarbeitung des Gerätes ist, wie gewöhnlich bei Terratec, sehr gut. Das verwendete Kunststoff macht einen soliden und hochwertigen Eindruck! Entzückt hat uns, wie schon angesprochen, das schicke Design des Sticks. Daumen hoch für Terratec!

Inbetriebnahme und Software (PowerCinema)
Computerkenntnisse, um den Stick in Betrieb zu nehmen, sind nicht von Nöten. Wird der USB Stick in den USB Anschluss gesteckt, findet Windows gleich die neue Hardware und installiert die nötigen Treiber von CD.
Die TV Software, in diesem Fall PowerCinema von Cyberlink, muss dann noch mal extra von CD installiert werden. Das wars auch schon!
Damit der Stick allerdings funktioniert, müssen Systemvoraussetzungen erfüllt werden. Terratec nennt als Mindestleistung der CPU 2 Ghz, was sehr hoch angesetzt ist. Des Weiteren sollte man auf den Rechner Windows XP mit Service Pack 2 installiert haben und eine overlayfähige Grafikkarte besitzen. Der Stick soll allerdings auch problemlos mit Windows MCE laufen und dank der Treiber auch unterstützt werden.
Als Arbeitsspeicher werden 512MB empfohlen.

Die wichtigste Vorraussetzung für DVB-T ist natürlich, dass die Region, in der man wohnt, auch mit DVB-T versorgt ist. Wenn man das nicht genau weiß, kann man sich zum Beispiel auf www.ueberall-fernsehen.de nach dem aktuellen Stand in der Region erkundigen.

Hat man die Installation abgeschlossen, kann zum ersten Mal die PowerCinema Software gestartet werden. Beim ersten Start wird gleich ein deutschsprachiger Assistent geöffnet, der bei der ersten Einrichtung helfen soll. So werden gleich nach verfügbaren Sendern gesucht und man kann Grundkonfigurationen vornehmen. Hat man den Assistenten abgeschlossen, kommt man ins Hauptfenster der Software.

Das Hauptmenü der PowerCinema Software.
Wird ein TV Sender 'abgespielt', sieht das so aus.
Auch der Empfang von Videotext ist möglich.

Der Grundaufbau ist ähnlich wie viele anderen MediaCenter Softwarelösungen auch. Man hat Bereiche wie Video, Fernsehen, Radio, Bilder usw. und kann diese anwählen. Die Darstellung ist fernsehgerecht, d.h. es wurden gut lesbare Schriften und Symbole verwendet. Das angenehme, blaue Design macht schon was her und erinnert stark an die MediaCenterEdition von Microsoft.
Möchte man fernsehen, muss man den Punkt TV auswählen. Hier gelangt man sofort zum TV Viewer. Im rechten Bereich wird einem groß das TV Bild gezeigt. Links hingegen kann man z.B. den Programmführer ausführen, sich Aufnahmen einblenden etc. Über die Fernbedienung oder der Tastatur können dann die Sender auf und ab geschaltet werden.
Was uns gleich etwas ins Auge gestochen ist, ist dass man keine komplette Senderlist aufrufen konnte, mit allen verfügbaren Kanälen. Zwar ist eine solche Liste im Einstellungsmenü zu finden, nützt einem aber leider etwas wenig, da man die Kanäle nicht anwählen kann.
Das Umschalten von Kanal zu Kanal geht recht fix. Möchte man vom DVB-T Betrieb in den analogen Modus wechseln, muss man in das TV Konfigurationsmenü gehen und den analogen Tuner auswählen. Schon kann man alle analogen Kanäle anwählen. Natürlich darf man nicht vergessen, das TV Kabel am Stick noch umzustecken. Schön wäre jedoch gewesen, wenn diese Umschaltfunktion einfach und schnell über einen Button gemacht werden kann und nicht erst ein Menüwechsel nötig ist.
Der Sendersuchlauf ist bei beiden Varianten (analog und digital) ziemlich schnell. Man muss nicht mal eine Minute warten.
Auf die Qualität der TV Bilder und der Wiedergabe werden wir im Praxisteil eingehen.

Neben der Aufnahmefunktion, die auch mit dem EPG zusammenarbeitet, bietet die Software eine Timeshiftfunktion, die problemlos funktioniert.
Der elektronische Programmführer ist vom Aussehen an den von Windows XP MCE angepasst, nämlich in Form einer Timeline. Zwar leidet die Übersicht dabei etwas, aber nach einer kurzen Gewöhnungszeit sollte man damit zurechtkommen.
Wechselt man während des TV Betriebs in ein anderes Menü, wird das TV Fenster in der unteren, linken Ecke klein dargestellt. So kann man während des Fernsehens durch den Programmführer blättern.

 

 

 

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