zeit wollen
TWINSBYTE.de - Das Computer - Onlinemagazin!

 

TWINSBYTE.de - Das Computer - Onlinemagazin!
>> Home
News
>> Artikel
 Hardware
 Software
 Guides
Berichte
>> Community
 Forum <- Klicken!
 Links
>> Intern
 Impressum
 Kontakt
>> Werbung
 

 


 
> Artikel > Hardwaretest > Sonstiges > Multimedia Seite 2/5

Kann man aus irgendeinem Grund den Stick nicht direkt an dem Port anschließen, liegt ein kurzes Verlängerungskabel bei. Weite Strecken können mit der Verlängerung jedoch nicht zurückgelegt werden, da die Länge lediglich 30 cm beträgt. Möchte man das Gerät an seinen Heimrechner anschließen und auf dem Schreibtisch liegen haben, sollte man sich ein Kabel extra nachkaufen.

Auf der Oberseite sitzt, elegant der kleinen Rundung angepasst, eine Power LED. Über ihr befinden sich drei Miniluftschlitze, die vermutlich etwas Frischluft ins Innere lassen sollen, ebenso auf der Rückseite.
Die Anschlüsse für die Antenne und Kabelpeitsche sitzen auf der gegenüberliegenden Seite vom USB-Anschluss. Der Antennenanschluss liegt in Form eines Klinkensteckers vor.
Die mitgelieferte Stabantenne, welche der der Cinergy T2 Box ähnelt, kann hier direkt angeschlossen werden. Die eigentliche Antenne sitzt auf einem Sockel, der einen magnetischen Kern besitzt. So kann sie z.B. auf dem Autodach befestigt werden.
Die Länge der Antenne beträgt nur knappe 12,5cm und ist somit optimal zum Mitnehmen geeignet. Ob die Größe der Antenne auch eine Rolle beim Empfang spielen wird, wird sich im Test zeigen.
Soll eine andere Antenne oder gar ein Kabel anschlossen werden, liegt ein spezieller Adapter dem Lieferumfang bei. Dieser Adapter lässt es dann auch zu, eine normale Antenne bzw. ein Kabel mit 75Ohm Anschluss anzuschließen, was beispielsweise beim Empfang von analogem Fernsehen erforderlich sein kann.
Aufgrund der Stromversorgung durch den USB Anschluss ist die Speisung von Strom für eine aktive Antenne leider nicht möglich.

Die Anschlüsse am Stick. Per Adapter lassen sich noch weitere Anschlüsse hinzu zaubern.
Die im Lieferumfang befindlichen Adapter sind nicht zwingend für den normalen Betrieb.
--

Mit dem Cinergy Hybrid T USB Empfänger können zwei Arten von Fernsehen empfangen werden, wie es der Name schon erahnen lässt.
Zum einen ist es das digitale terrestrische Fernsehen DVB-T. Dabei handelt es sich um digitales Fernsehen, das über Antenne empfangen werden kann und schon in vielen Gebieten Deutschlands ausgestrahlt wird und dabei das analoge Fernsehen per Antenne ersetzt hat. Die Daten kommen hier als MPEG2 Strom an mit einer maximalen Bitrate von 15Mbits. Leider ist es sehr unwahrscheinlich, dass ein Sender diese volle Bandbreite nutzen kann, denn leider müssen sich mehrere Sender eine Frequenz teilen, wodurch sich auch die Bildqualität und Datenrate verschlechtert.
Die Auflösung, welche nicht variiert, liegt bei 720 x 576 Pixel und mit schwarzen Rahmen bei 800 x 600 Pixel. Betrachtet man das Bild an größeren Monitoren, vor allem an TFTs, wirkt es aufgrund der niedrigen Auflösung etwas unscharf.
Der MPEG2 Strom kann auch direkt auf die Festplatte aufgezeichnet werden. Problem ist allerdings, dass dieser nicht ganz DVD komform ist. Daher kann es zu Problemen kommen, wenn er direkt auf einer SVCD oder DVD gebrannt wird. Einige DVD Player verweigern dann das Abspielen der Filme. Daher muss er nochmals mit entsprechenden Tools umgewandelt und gebrannt werden.

Was in anderen Ländern schon Standard ist, ist hier leider nicht möglich, nämlich HDTV über DVB-T. Viele Hersteller prahlen mit ihren Geräten, dass sie auch HDTV wiedergeben können, doch dazu würde die aktuelle Datenrate in Deutschlandauf keinen Fall ausreichen und der HDTV-Empfang über DVB-T bleibt daher noch weiterhin ein Traum. Andere Länder sind in diesem Bereich weit voraus.
Neben dem Empfang von Fernsehsignalen ist DVB-T auch für den Empfang von Radio vorgesehen. Allerdings ist dieses Projekt nur in Berlin realisiert worden. Seit der IFA im September können Berliner in den Genuss digitaler Musik kommen. Es stehen schon über 15 Radiosender zur Verfügung.
Ursache für den schleppenden Anlauf von DVB-T Radio sind andere Technologien, wie z.B. DAB, die in direkter Konkurrenz stehen. Es bleibt abzuwarten, wann das digitale Radio über DVB-T auch in anderen Regionen zu empfangen ist.

Die zweite Art, die empfangen werden kann, ist analoges Fernsehen. Das wird durch den eingebauten Hybridtuner bewerkstelligt. Er ist in der Lage auch analoge TV Signale, z.B. über das Kabelfernsehen, zu empfangen. Es können in einigen Regionen auch noch ein paar Sender über Antenne (analog) empfangen werden, jedoch gibt es in diesen Gebieten dann auch kein DVB-T.
Während des Betriebs kann dann einfach der Tuner gewechselt werden. Aber dazu im Bereich Software mehr!

Der zweite Anschluss am Stick, neben dem Antennenanschluss, stellt die Buchse für die Kabelpeitsche dar. Diese kann an eine Art Mini-USB Anschluss an dem Gerät angeschlossen werden.
Die Kabelpeitsche erweitert den Stick um diverse Anschlüsse. Es stehen einem dann sogar Video-IN-Stecker zur Verfügung, in Form von einem SVideo- und einem Cinch-Anschluss. Zudem ist ein Audio-Eingang vorzufinden.

An der Kabelpeitsche befinden sich zwei Video- sowie ein Audio-IN Anschluss zum Einspeisen von Filmen, z.B. von einem Videorekorder. Zudem befinden sich noch ein IR Empfänger am Kabel.
Da der Stick etwas breiter ist, als der USB Anschluss selbst, kann es mit umliegenden Steckern eng werden.

 

 

TWINSBYTE.de - Das Computer - Onlinemagazin!
>> Forum
>> Werbung



>> Partner
 

.
TWINSBYTE.de - Das Computer - Onlinemagazin!
Copyright © 2001 - 2008 by twinsbyte.de | design and website by René & Marcel Reichelt
| Impressum | Kontakt |