TWINSBYTE.de - Das Computer - Onlinemagazin!

 

TWINSBYTE.de - Das Computer - Onlinemagazin!
>> Home
News
>> Artikel
 Hardware
 Software
 Guides
Berichte
>> Community
 Forum <- Klicken!
 Links
>> Intern
 Impressum
 Kontakt
>> Werbung
 

 

 

> Artikel > Hardwaretest > Sonstiges > Multimedia Seite 3/3

Inbetriebnahme & Praxis
Die Installation des Sticks ist denkbar einfach. Wie man auch andere Plug’n Play Hardware einrichtet, wird auch der Hauppauge Nova-T USB Stick installiert – Stick in den PC einstöpseln, Treiber von CD installieren lassen (oder aktuelleren von der Website downloaden) und anschließend das Setup für die Software starten. Nach der Installation der Software wäre ein Neustart des Rechners zu empfehlen.

Wie wir schon unter dem Punkt Software beschrieben haben, startet beim erstmaligen Aufrufen der WinTV 2000 Software der Kanalmanager. Hier muss man lediglich auf „Scannen“ klicken und der Suchlauf beginnt.
Etwas lang finden wir die Dauer der Kanalsuche von rund 5 Minuten. Da ist so manch andere Software schneller. 62 Sender wurden im Test gefunden, darunter 31 TV Sender und 31 DVB-T Radiosender.

Verpackung - Lieferumfang Verpackung - Lieferumfang Verpackung - Lieferumfang
Das Setup der Software.
Der Kanalmanager.
Das Programm VTPlus liefert den Videotext.

In der Praxis zeigte sich die WinTV 2000 Software gewöhnungsbedürftig. Wie wir schon unter „Software“ angemerkt haben, brauchen auch erfahrene Benutzer so einige Zeit um zu verstehen, welche Funktionen sich hinter den Schaltflächen verstecken. Ein Beispiel dürfte hier das Aufrufen der Kanalliste sein. Hierfür ist kein ersichtlicher Button zu finden, sondern man muss mit der rechten Maustaste zwischen den Kanal + / - Knöpfen klicken. Erst dann öffnet sich eine Kanalliste, die ein „schnelles“ Wechseln zulässt. Da wir gerade beim Senderwechsel sind: Dieser dauert ungewöhnlich lange. In der Regel geht der Senderwechsel beim digitalen Fernsehen sowieso etwas langsamer (im Vergleich zum analogen Fernsehen), da immer eine Bild-/Tonsynchronisation durchgeführt werden muss. Jedoch hatten wir schon schnellere DVB-T Produkte im Test gehabt, als den Nova-T Stick.
Wechselt man zu einem neuen Programm, wird am unteren Bildrand ein rotes Rechteck eingeblendet, das den aktuellen Sender, das laufende Programm und die Uhrzeit wiedergibt.
Timeshift funktionierte im Test problemlos, auch wenn man die Funktion erst suchen musste. Die Aufnahmefunktion hat den Test ebenfalls bestanden. Zur Aufnahmequalität kann man nur soviel sagen, dass sie überzeugen konnte und dem Live-Bild entspricht.

Verpackung - Lieferumfang
Der komplette Lieferumfang des Nova-T Sticks.
So sieht er aus - klein und kompakt!

Sei noch etwas zur Stabilität der Software gesagt. Leider mussten wir während des Betriebs ab und zu ein paar Hänger verzeichnen. WinTV 2000 lief leider nicht ganz so rund wie es sollte. An einen zweiten Testsystem gab es zudem ein paar Kompatibilitätsprobleme. So vertrug sich der DVB-T Stick nicht mit unserer analogen Hauppauge WinTV PCI Karte. Die WinTV2000 Software startete nur mit einer Fehlermeldung und Fernsehen war nicht möglich.
Erst mit dem Ausbau und Deinstallieren der Treiber, konnte man problemlos DVB-T genießen.

Bildqualität
Beinahe das Wichtigste, neben der Software, ist die Bildqualität. Diese ist für DVB-T als sehr gut zu bezeichnen, wobei das Bild manchmal etwas zu weich gezeichnet wurde. Vor allem ruhige Bilder mit leichten Bewegungen sehen exzellent aus. Bei schnelleren Bewegungen ist eine leichte Artefaktbildung sichtbar, was natürlich auch durch den Empfang und die Bandbreite vom entsprechenden Programm bedingt ist.

Im Praxistest wurde die Bildqualität mit einem Referenzprodukt verglichen. Dabei handelt es sich um die Terratec Cinergy T2 USB Box.
Es sei noch gesagt, dass der Nova-T Stick an einem Sony Vaio VGN-FS115M Notebook angeschlossen wurde. Das Referenzprodukt wurde an einem Athlon 64 X2 3800+ Rechner betrieben. Im Anschluss wurde das System getauscht.
Damit möglichst gleiche Bedingungen geschaffen werden, haben wir beide Geräte mit der gleichen, kleinen Ministabantenne ausgestattet, die möglichst am gleichen Ort platziert und waagerecht ausgerichtet wurde. In Berlin erzielt man so ein besseres Empfangsergebnis. In anderen Städten kann hingegen eine senkrechte Ausrichtung besser sein. Das muss man einfach ausprobieren.
Außerdem wurden bei beiden Geräten die standardmäßigen Codecs verwendet.

Im direkten Vergleich zeigte sich eine leicht bessere Bildqualität beim Hauppauge Produkt. Das Bild ist schärfer und beinhaltet weniger Artefakte. Daher ein großes Plus für den Testkandidaten!
Überzeugen konnten auch die diversen Aufnahmen im *.mpg Format.

Einige Vergleiche bildlich dargestellt:

Verpackung - Lieferumfang Verpackung - Lieferumfang
Der Schriftenvergleich.
Detail-Vergleich
Verpackung - Lieferumfang Verpackung - Lieferumfang
Gesichter-Vergleich
Bei ausgeschaltetem Deinterlacing

Es sei noch erwähnt, dass wir mit der mitgelieferten, wesentlich größeren Antenne einen minimal schlechteren Empfang hatten, soweit wir das beurteilen konnten. Da wir die Antenne in unserer Region auch in einer waagerechten Position bringen mussten, stellte sich dafür auch eine kleinere Antenne als besser heraus.

Hier ein paar Screenshots, die einen Eindruck der Bildqualität wiedergeben sollen:

Verpackung - Lieferumfang Verpackung - Lieferumfang Verpackung - Lieferumfang
Verpackung - Lieferumfang
Verpackung - Lieferumfang
Verpackung - Lieferumfang
Verpackung - Lieferumfang
Verpackung - Lieferumfang
Verpackung - Lieferumfang
Verpackung - Lieferumfang

Fazit
Der Hauppauge Nova-T USB Stick hinterließ bei uns einen gemischten Eindruck.
Kritik müssen wir leider an der TV Software üben. Diese lief auf unserem Testsystem leider etwas unsauber und ließ im Punkt Bedienung zu wünschen übrig. Die dunkle und unübersichtliche Oberfläche ist nicht gerade bedienfreundlich und benötigt Eingewöhnungszeit. Zudem lief die Software auf unserem Testsystem etwas träge.

Auch in Punkto Funktionsumfang gibt es Mängel. So bietet die Software zwar grundlegende Features wie Timeshift, Aufnahme und Timer, jedoch fehlt leider der elektronische Programmguide (EPG) und der Videotext ist nur bei ausgeschaltetem Fernsehen mit einer extra Software verfügbar.

Heiterkeit wurde bei uns durch die präsentierte Bildqualität ausgelöst. Diese konnte im Praxistest sehr überzeugen und ist im Vergleich zu anderen Produkten sehr gut! Das Bild ist scharf mit einer geringen Artefaktbildung. Auch die Aufnahme- und Timeshiftfunktion lief ohne Probleme!
Wer auf eine gute Bildqualität setzt und auch bereit ist, auf eine alternative Software zurückzugreifen, denn dann funktioniert beispielsweise EPG, oder einem die Bedienung relativ egal ist, bekommt für das ca. 40 Euro teure Produkt eine wirklich gute Leistung. Wer sein Augenmerk mehr auf Bedienkomfort, Funktionsumfang und eine Fernbedienung legt, sollte doch zu einem anderen Produkt greifen!

  Testergebnis
Kriterien Punkte
Lieferumfang: 7,0 /10
Features: 7,0 /10
Software: 5,0 /10
Bildqualität: 9,5 /10
Empfang: 8,0 /10
Preis: 8,5 /10

  Pro & Kontra
+ sehr gute Bildqualität - keine Fernebdienung mitgeliefert
+ kompakter Stick

- schlechte TV Software

+ Aufnahme-, TimeShift-Funktion - standardmäßig leider kein EPG

  Infos
Preis: ca. 40 Euro
Hersteller: Hauppauge
Internetseite: http://www.hauppauge.de
 

 

TWINSBYTE.de - Das Computer - Onlinemagazin!
>> Forum
>> Werbung



>> Partner
 

.
TWINSBYTE.de - Das Computer - Onlinemagazin!
Copyright © 2001 - 2008 by twinsbyte.de | design and website by René & Marcel Reichelt
| Impressum | Kontakt |