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> Artikel > Hardwaretest > Gehäuse Seite 1/4

Autor: Marcel Reichelt
Fotos: René Reichelt
Testdatum: 10.05.2005

Home-Entertainment pur!
Test: Silverstone Lascala Series LC14M (black edition)

Diesmal möchten wir Euch einen neuen Test in unserer Silverstoneserie präsentieren – nämlich über das LC14M Gehäuse. Dabei handelt es sich um ein ganz besonderes Multimediamodell mit zahlreichen Features, die vor allem Fans von HTPCs ansprechen sollten, da es z.B. ein Display an der Front und eine Fernbedienung im Lieferumfang besitzt.
Die so genannten "Wohnzimmer-Computer“ oder auch "HTPCs“ halten immer mehr Einzug in die heimischen Wohnzimmer, da sie einfach viele praktische Funktionen in einem Gerät vereinen, sei es ein digitaler Videorekorder, ein Filmarchiv und ein gewöhnlicher DVD-Player.
Hierbei ist es jedoch von großer Wichtigkeit, dass diese besonderen Computer auch ein entsprechendes Hifidesign besitzen, welches sich perfekt in das Wohnzimmer einschmiegt.

Was das Silverstone LC14M für Kriterien erfüllen kann und alle weiteren Informationen, könnt ihr dem folgenden Testbericht entnehmen.

Bevor wir beginnen, geht ein großes Dankeschön an Silverstone Deutschland, die uns das Gehäuse schnell und unproblematisch für einen Test zur Verfügung gestellt haben.
Vielen Dank dafür!

Lieferumfang
Im Gegensatz zu den bereits getesteten Gehäusen der Firma Silverstone, findet man diesmal ganz besondere Gegenstände im Lieferumfang.
Neben dem schwarzen LC14M Gehäuse liegen im dunkel gestalteten Karton noch zwei weitere, kleine Kartons. Im ersteren sind zahlreiche Schrauben und Abstandshalter zur Montage des Mainboards und der Laufwerke zu finden und ein Adapterkabel für das Mainboard. Es handelt sich dabei um einen Adapter von 24Pin auf 20Pin mit einem zusätzlichen Stecker zur Stromversorgung des Displays. Das ca. 19cm lange Kabel kann auch verwendet werden, wenn das zu verbauende Netzteil lediglich einen 20Pin Anschluss besitzt. Die überflüssigen Leitungen bleiben dann einfach frei.
Neben dem eben Genannten liegen dem Lieferumfang auch ein Inbusschlüssel, der zur Montage der CD Laufwerke dient, und zwei AAA Mikrobatterien bei.

Der Lieferumfang des LC14M.
Als besonderes Extra liegt dem Case diese Fernbedienung bei.
Das LC14M Gehäuse. Wir erhielten für den Test die schwarze Variante,

Im zweiten Karton ist eine ca. 20cm lange Fernbedienung zu finden, die einen wichtigen Multimedia-Aspekt bei diesem Gehäuse darstellt. Mit ihr soll man vom Sofa aus Windows bedienen und alles andere steuern können. Unterstützt werden soll dies mit dem mitgelieferten HTPC Programm namens "Multi-Median". Eine genauere Beschreibung zum Programm wird im Verlauf dieses Artikels folgen!
Auf einer CD-Rom, auf der sich auch "Multi-Median“ befindet, ist zudem noch eine Steuersoftware für das installierte Display zu finden.
Eine kleine, englische Anleitung soll das Einbauen der Hardware und das Anschließen des Displays erleichtern.

Ausstattung
437 mm (Breite) x 172 mm (Höhe) x 434 mm (Tiefe) misst das LC14M Gehäuse und ist somit recht tief und hoch. Vor allem die Höhe lässt darauf schließen, dass es sich hierbei um ein normales ATX Gehäuse handelt, ohne das die Nutzung von RiserCards nötig ist.
Dementsprechend können normale ATX und Micro ATX Mainboards verbaut werden und macht das Gehäuse universeller im Einsatz. So ist man nicht gezwungen nur speziell angepasste Hardware zu kaufen, sondern kann auch seinen alten PC nutzen.

Die Front des Gehäuses besteht aus gebürstetem Aluminium.
Der hintere Teil des Gehäuses ist aus Stahlblech gefertigt.
Die Front kann eine Stärke von bis zu 0,5mm aufweisen.

Wie bei den meisten Silverstone Modellen auch, besitzt das LC14M eine massive, gebürstete Aluminiumabdeckung an der Front, die eine Stärke von 0,5 mm aufweisen kann. Der Body, also der restliche Teil des Gehäuses, ist aus Stahlblech gefertigt und besitzt eine eher raue Oberfläche und ist, wie die Front, schwarz lackiert. So ist das Gehäuse im Hifischrank etwas unauffälliger, als beispielsweise eine helle silberne Variante, die ebenfalls erhältlich ist. Kein netter Nebeneffekt ist jedoch, dass man sehr leicht Fingerabdrücke auf dem dunklen Lack sieht und man öfters zum Putzlappen greifen muss.

Die Gehäusefront ist in drei Teile untergliedert. Die linke Seite trägt in der oberen Ecke ein kleines, silbernes Silverstone-Logo. Im unteren Bereich sind insgesamt sieben Hotkeys angebracht. Mit diesen Knöpfen lassen sich in Windows z.B. Musiktitel stoppen, wiedergeben, überspringen oder die Lautstärke regeln. Dieses Feature sucht man bei vielen HTPC-Gehäusen leider vergebens.
Die zylindrischen Knöpfe sind komplett aus Alu und ebenfalls schwarz lackiert. Lediglich die Kante ist in silber gehalten – dadurch wirkt das ganze sehr edel und hebt sich gut vom restlichen Design ab. Die einzelnen Funktionen der Tasten werden durch das jeweilige Symbol beschrieben, welches unter den Tasten aufgedruckt ist.

Auf der linken Seite der Front sind kleine Hotkeys aus Alu zu finden.
Der Mittelteil des Gehäuses verbirgt das VF-Display.
Die rechte Seite stellt zwei 5,25" Schächte zur Verfügung.

 

 

 

 

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